Gesund und fit durch den Arbeitsalltag

21.07.2017

Der Rücken schmerzt, man fühlt sich schlapp und ausgepowert, obwohl der Tag gerade erst begonnen hat und hat einfach keine Lust auf Arbeit: Für viele sieht die Zeit im Büro oder am Arbeitsplatz genauso aus! Allerdings gibt es viele kleine Dinge, die die Stimmung im Arbeitsalltag heben können und gleichzeitig noch die Gesundheit fördern. Unser Partner richtiggutbewerben.de zeigt Ihnen 6 Möglichkeiten, wie Sie nicht nur besser, sondern auch gesund und fit durch den Tag kommen.

1. Weg mit der Schlummertaste

Viele Menschen lieben sie, doch ist sie eigentlich gut für uns? Die Schlummer- oder Snooze-Taste am Wecker verleitet jeden Morgen: Nur noch ein paar Minuten länger schlafen. Doch Achtung: Das raubt nicht nur Zeit, die man zum Frühstücken oder Bad vorgesehen hat - das ist auch nicht gesund! Schlafstudien haben herausgefunden, dass nicht nur die Schlafqualität sinkt und das allgemeine Gefühl danach deutlich schlechter ist, sondern dass das andauernde Drücken der Schlummertasten auch körperliche Folgen haben kann: Ein erhöhtes Risiko für Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und anderen Stoffwechselerkrankungen kann die Folge sein. Stellen Sie also den Wecker lieber direkt so, wie Sie wirklich aufstehen müssen. Sie werden sich nicht nur fitter fühlen, Sie starten auch gesünder in den Arbeitstag.

2. Arbeitsweg sportlich gestalten

Sport ist wichtig und tut gut! Das weiß mittlerweile jeder. Doch wer den Arbeitsweg sportlich gestaltet, ist bei der Arbeit nicht müde - er ist in der Regel sogar wacher als die Kollegen, die mit Bus, Bahn oder Auto zum Job kommen. Ob Radfahren, Joggen oder einfach die Treppen laufen, anstatt immer den Fahrstuhl zu wählen: Die Möglichkeiten sind groß. Na klar, es kann nicht jeder zu Fuß zur Arbeit laufen oder das Fahrrad nehmen. Aber ein Spaziergang um den Block oder die Treppen zum Büro zu laufen, bringt den Kreislauf in Schwung und machen wach.

Bleiben Sie fit und nehmen das Fahrrad statt dem Auto. Bleiben Sie fit und fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit.

3. Essen mitbringen, gesunde Alternativen wählen

Zum Mittagessen schnell in die Kantine, beim Pizzaboten bestellen oder die Tiefkühlpizza in der Büroküche aufwärmen? Möglich, aber weder gut für die Geldbörse noch für Körper und Leistungsfähigkeit! Natürlich muss man auch mal sündigen. Das darf man auch. Aber wichtig ist sowohl im Büro als auch in der Freizeit, dass man auf eine ausgewogene Ernährung achtet. Es ist viel einfacher, mal eben mit den Kollegen zu Currywurst mit Pommes in die hauseigene Betriebskantine zu gehen - doch genauso schnell wird man merken: Danach fühlen Sie sich voll und müde. Wählen Sie lieber leichte Speisen, gerade wenn Sie in Ihrem Job viel sitzen. Da bietet es sich an, das Mittagessen am Abend vorher vorzubereiten und zur Arbeit mitzubringen. Salate, leichte Pasta oder einfache Gerichte, die nicht viel Arbeit machen und trotzdem gesund sind, findet man beispielsweise hier!

4. Aufstehen, bewegen, ablenken

Wer stundenlang starr, gekrümmt und nur 30cm von einem Monitor entfernt auf einem Bürostuhl hockt, fühlt sich danach nicht nur wie erschlagen, sondern wird dies nicht lange durchhalten. Der menschliche Körper ist nicht dafür geschaffen, bewegungslos eintönigen Arbeiten nachzugehen. Sorgen Sie also für etwas Bewegung und eine bequeme und rückenstärkende Sitzhaltung! Das kann durch den bekannten Sitzball anstelle eines Bürostuhls sein - oder Sie legen immer wieder kurze Pausen ein, bewegen sich und sorgen so für Ablenkung. dafür ist es gar nicht nötig, sich im Großraumbüro zum Affen zu machen, der aufsteht und Kniebeugen macht! Bewegen Sie Ihre Beine im Sitzen, machen Beim-Extensions oder "schweben" Sie in der Sitzposition einige Zentimeter über dem Bürostuhl. Weitere gute Übungen für unauffälligen Büro-Sport finden Sie hier!

5. Snacks zur Abwechslung

Wenn sich in der Schreibtischschublade Schokoriegel oder Bonbons verbergen, greift man auch zu: Immer mal wieder - und plötzlich ist die ganze Packung leer. Klar, Nervennahrung muss sein! Aber wenn Sie sich vorher etwas Gedanken darüber machen und sich bewusst gesunde Leckereien als Snacks mitbringen, tun Sie nicht nur der eigenen Stimmung, sondern auch Ihrem Körper etwas gutes. Das kann Rohkost mit Joghurt-Dipp sein - aber auch frisches Müsli mit Früchten oder Quark mit Obst befriedigt den kleinen Hunger zwischendurch und liefert Energie. Ein weiterer Tipp bei Heißhunger am Arbeitsplatz: Viel trinken! Natürlich sollte die Wahl dann nicht auf Cola, Limo oder Kaffee fallen. Wasser, eine Saftschorle oder ein leckerer zuckerfreier Smoothie tun gut und mindern den Drang, etwas Großes zu essen.

Wie wäre es mit einer Entspannungseinheit in der Pause? Probieren Sie es aus.

6. Abschalten und Ruhepausen einhalten

Es hört sich, grade in einem lauten und arbeitsreichen Büro schwierig an, aber regelmäßige Pausen sind extrem wichtig - auch wenn man sich eigentlich fit fühlt. Gerade wenn der Terminplan drängt und die To-Do-Liste lang ist, neigt man dazu, lieber keine Pause zu machen und durchzuarbeiten oder die Pause stark zu verkürzten. Allerdings haben Pausenzeiten durchaus einen Sinn. Niemand kann die Konzentration über einen Zeitraum hoch halten - das Leistungsvermögen sinkt. Achten Sie also auf sich und schalten Sie in den Pausen ab! Machen Sie einen längeren Spaziergang, gerne auch alleine. Und wenn Sie Ihre Pause mit Kollegen verbringen, sprechen Sie über etwas abseits der eigentlich Tätigkeit. Sonst mutiert die Pause schnell zum Meeting.

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