Bewerbung per E-Mail: Nicht an einfachen Fehler scheitern

27.09.2017
Eine Bewerbung per E-Mail ist heutzutage selbstverständlich.

Die Zeit, in der Bewerbungsunterlagen noch per Post verschickt oder persönlich im Unternehmen abgegeben werden mussten, sind in den allermeisten Fällen vorbei. Die Bewerbung über das Internet ist heute der Standard und nicht mehr wegzudenken. Über das Netz kann man nicht nur die komplette Bewerbung schreiben lassen, sondern auch der Versand wird dadurch vereinfacht! Es gibt meist zwei Wege, die die Unterlagen der Kandidaten nehmen können, um auf dem Schreibtisch des Personalers oder Recruiters zu landen: Viele Unternehmen bieten eigene Karriereportale auf ihrer Homepage an - oder freuen sich über eine Bewerbung per E-Mail. Was dabei zu beachten ist, wenn sie Ihre Unterlagen per E-Mail versenden, verrät unser Partner von richtiggutbewerben.de mit 6 Tipps, die man dabei unbedingt beachten sollte:

1. E-Mail-Adresse checken

Bevor man die eigenen Unterlagen verschickt, sollte man nicht nur darauf achten, dass die E-Mail korrekt geschrieben ist, sondern auch, dass sie beim richtigen Ansprechpartner ankommt. Wichtig dazu: Die Bewerbung niemals ungefragt an die sogenannte "info@"-E-Mail-Adresse senden, die auf der Homepage von Unternehmen beispielsweise im Impressum angegeben wird! Diese ist meist nur für Kundenanfragen gedacht. Hier kann es sein, dass die Bewerbung nicht berücksichtigt wird oder mit dem Hinweis geantwortet wird, dass die Personalabteilung dafür zuständig ist - das kostet nicht nur Zeit, sondern kommt nicht gut an! Besser wäre es, falls keine gesonderte Mail-Adresse zu finden ist, kurz beim Unternehmen anzurufen und nach dem richtigen Ansprechpartner zu fragen. So gehen Sie nicht nur sicher, dass die Bewerbung an die korrekte Stelle geht, Sie zeigen auch noch Engagement und Einsatz.

2. Eigene E-Mail-Adresse professionalisieren

Nicht nur der Adressat der E-Mail mit den eigenen Unterlagen kann entscheidend sein, auch Ihre Adresse als Absender wirkt sich auf die Bewertung Ihrer Bewerbung aus. Ihre E-Mail-Adresse sollte unbedingt professionell sein: Dazu empfiehlt sich eine Kombination aus Vor- und Nachnamen bei einem geläufigen Anbieter. Adressen wie sonnenblume1986@xyz.de wirken absolut unseriös - und schließlich wollen Sie Ihre berufliche Kompetenz beweisen und nicht direkt in ein ungewolltes Fettnäpfchen treten.

3. Aussagekräftigen Betreff wählen

Wer sich per E-Mail bewirbt, sollte auch einen aussagekräftigen Betreff wählen. Meist reicht hier bereits aus, die Überschrift der Bewerbung zu wählen. Ein Beispiel für einen gelungenen und passenden Betreff: "Bewerbung um die Stelle als XYZ"

Ist zusätzlich noch eine Referenznummer in der Stellenanzeige angegeben, kann man diese zur Orientierung für die Personalabteilung ebenfalls im Betreff angeben. So kann der Leser die Bewerbung direkt und ohne den Anhang zu öffnen zuordnen und ggf. bereits an die passende Abteilung weiterleiten.

Ist die Bewerbung in Papierform heute wirklich ein No-Go? Ähnlich wie in der Papierform gilt auch in der digitalen Bewerbung: Die optische Wirkung zählt!

4. Fehler im E-Mail-Text vermeiden

Rechtschreibungs- und Grammatikfehler sind ein absolutes No-Go, sowohl in der Bewerbung als auch im E-Mail-Text! Fehler an dieser Stelle lassen vermuten, dass der Bewerber sich nicht ausreichend Mühe mit den Unterlagen und der Bewerbung als Ganzes gegeben hat.

Generell sollten Sie den Text in der E-Mail eher kurz und knapp halten. Die wesentlichen Informationen für die Bewerbung befinden sich schließlich im Anhang. Es reicht vollkommen aus, wenn Sie Ihr Anliegen nennen und auf welche Stelle Sie sich bewerben. Ein kurzer Hinweis auf die Unterlagen in den Anlagen und nach einer höflichen Verabschiedung ist es auch schon geschafft.

5. Der Anhang kann nicht geöffnet werden oder ist zu groß

Der Worst Case ist es dann natürlich, wenn der Personaler oder potenzielle Chef den Anhang nicht öffnen oder herunterladen kann. Mögliche Gründe: Die Datei ist zu groß und sprengt das Postfach des Empfängers - oder das Dateiformat stimmt nicht. Generell sollte man nur Dateien im PDF-Format versenden. Dieses kann in der Regel von allen Betriebssystemen geöffnet werden. Ist die Datei mit den Bewerbungsunterlagen dann immer noch zu groß, gibt es diverse kostenfreie Programme im Internet, mit denen man PDF-Dateien oder Bilder verkleinern kann, sodass kein Problem mit der Größe des Datei auftritt.

6. Fehlende Kontaktdaten

Auch in der Bewerbung per E-Mail gilt: Nicht die Kontaktdaten in der Bewerbung vergessen. Es wäre schließlich ärgerlich, wenn Sie mit Ihren Unterlagen überzeugen und sich der Recruiter telefonisch bei Ihnen melden will, aber die Nummer fehlt oder nicht mehr aktuell ist. Das erzeugt keinen guten Eindruck und kann ebenfalls dazu führen, dass ein anderer Kandidat eingeladen wird. Schließlich gehen Personaler meist den Weg des geringsten Widerstands. Begehen Sie also auf keinen Fall den Fehler, dass Sie denken, dass Ihre E-Mail als Kontaktmöglichkeit ausreicht! Die E-Mail-Adresse ersetzt nie eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen oder die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

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